So, also ich weiß, dass ich mir schon extrem viel Zeit gelassen habe, seitdem ich über Weihnachten und Neujahr in Costa Rica war, um darüber zu schreiben. Aber bin einfach nicht dazugekommen. Das hole ich also hiermit nach.
Am 18. Dezember bin ich also früh morgens von München über Amsterdam und Florida nach San José, Costa Rica aufgebrochen. Davor gab es nur eine Handvoll konfuse Telefonate mit meiner Gastfamilie, ein bischen E-Mail Kontakt mit meinem costarricanischen Bruder, aber am Ende hat doch alles geklappt. Trotz einer Stunde Verspätung haben mich Flori und Chino (Onkel und Tante) und Lisseth am Flughafen im Taxi abgeholt. Die ersten Minuten Unterhaltung waren noch etwas steif, vorallem weil ich einfach noch total drüber nachdenken musste, wie man nochmal Spanisch spricht, aber danach ging das dann alles wieder super. Bei Flori und Chino angekommen sind Lisseth undich nur noch tot ins Bett gefallen… und am nächsten Tag war ich schon wieder um 5 Uhr morgens wach…^^ Blöder Jetlag. Hab dann aber nur 2 Stunden warten müssen, bis die anderen aufgestanden sind und dabei halt gelesen. Um 9 sowas, also nach ausgiebigem Frühstück und genügend Zeit für Lisseth sich fertig zu machen, sind wir zwei nach San José mit dem Bus gefahren, um unsere Mission – Weihnachtsgeschenke kaufen – zu starten. Also das war schon echt cool^^ Stunde um Stunde in dieser Hitze ( über 30 Grad) rumgesprungen (bin bei Schneechaos losgeflogen) und nicht recht gewusst, was man kaufen soll. Dazu kam noch, dass Lisseth in Absatzschuhen rumgelaufen ist. Irgendwann um 5 waren wir dann daheim und haben uns komplett angezogen aufs Bett gelegt, sind sofort eingeschlafen und auch erst am nächsten Tag wieder aufgewacht. Da gings dann nochmal nach San Jose, weil wir es am Vortag nicht geschafft hatten, alle Geschenke zu finden. Sonntag sind wir dann mit dem Bus nach Sabalito gefahren. Und ja.. mir hat da wohl irgendwas net so gut bekommen.. hab schließlich irgendwann das Spucken angefangen.. arme Lisseth. Naja, schon an der Bushaltestelle in Sabalito standen ein paar Freunde von mir, sowie natürlich meine Familie. Also die Wiedersehensfreude war schon echt riesig! Dann natürlich erstmal heim, die Veränderungen, dies im Haus gegeben hatte, bewundert (z.B. den neuen Herd und das neue Sofa) und sonst einfach geredet, geredet, geredet. Außerdem habe ich denen dann gleich das selbstgemachte Fotobuch überreicht, sodass wir das auch noch ausführlich diskutiert haben..^^
Am nächsten Tag haben wir dann Tamales gemacht. Das ist sowas wie das Traditionsessen an Ostern und Weihnachten in ganz Mittelamerika. Genauer gesagt ist dass ne Teigmasse aus Mais und darauf Reis, ein Stück Fleisch und Gemüse, das man dann alles zusammen in Palmblätter einwickelt. Schwer zu erklären, deswegen habe ich ganz viele Fotos gemacht.






Forstsetzung folgt….
Verfasst von Carina 